Hey! früher nannten wir das Netzkunst.

15.10.09

While an online color always exists as a hexadecimal value, it is also a phenomenon that exceeds these codes, standards, and systems that attempt to calibrate and harness it. In this alternative view, color comes into being through its relationship with other colors, its environment, and human perception. For instance, a neutral grey color may appear bluish when placed on an orange background, but then it may appear orange when placed on a blue background.

HTML Color Codes, eine Online-Ausstellung mit teils naheliegend-langweiligen Beispielen, entspannenden, nervigen und auf gleichermaßen naheliegende Weise völlig irremachenden Beispielen.


[Kick-off 09 II]

6.03.09

Was soll ich nach The Wire bloß gucken.




König

14.06.08

Walther König nun auch mit großem Sitz in Berlin, und nicht mehr nur verstreut in Museen. Die Beobachtung, dass diese Filiale größer sei als der Stammsitz in der Ehrenstraße, solle man, so der Verkäufer, tunlichst “nicht dem Chef” weitersagen. Der Chef, hinten im Raum, diskutiert währenddessen mit weiteren Chefs am Buchhandlungskonzept. Tenor: sind doch alles sehr gute Bücher, egal ob alt oder neu. Stimmt, tolle, weitläufige Buchhandlung. Jedes Buch zum Mitnehmen, so mein Wunsch. Dann doch “nur” den neuen Onkel Didi gekauft.


[Boros]

21.04.08

Auf dem Couchtisch seines Hauses auf dem Dach des Bunkers. (Quelle)



fichte

31.03.05

»Psyche« in den Händen gehalten, durchgeblättert. Die Fotos sind so na ja, oft gar nicht mal toll, wie Buchformat, Dichte (Dicke, whatever) und Geruch der Seiten, sowie Preis suggerieren. Ein Buch für eintausend Menschen (persönlich geschätzte Auflage).


So geil episch und so geil bunt

12.01.05

und so geil (abgeliefert) – California, Nevada, Utah & noch irgendwo:
Lieferungen 1-3.
Lieferungen 4-6.
Lieferungen 7-9.
Zehnte Lieferung.

(Ich hatte mich immer an seinen Augen erfreut und am Maul, wenn es beinahe ein Lächeln formt, aber jetzt ertrage ich es nicht mehr. Jeder Scheißkamera muss der verdammte poodle sich anbiedern. Jeder knipst ihn und mich mit. Nächste Einfahrt fliegt er raus.)



[photo oppurtunity]

12.01.05

»Dabei dreht er eine entscheidende Geste von Kippenberger um: Auffälliges Zentrum von dessen acht Bildern ist das Porträt eines obszönen wie komisch autoritären und triumphal sexuellen Eises am Stil, das damals Langnese herausbrachte, den so genannten Flutschfinger. Kippenberger liebte solche Grotesken der Massenkultur: Er benutzte sie auch, um zu zeigen, dass die Massenkultur ihre zahm-bedenklichen Kritiker längst an Frechheit übertroffen hatte. Diese Frechheit wird von Kippenberger genutzt, um die Nachdenklichkeit auf die Dringlichkeit hinzuweisen, etwas schneller deutlicher zu werden. Hier verschmelzen all die erhitzten rhetorischen Gemeinplätze erhobener Zeigefinger, Stinkefinger, Fistfuck und geballter Faust zu einer Monstrosität, einem Monument auch für die Dürftigkeit und Vergeblichkeit der Frechheit - Flick hat erkennbar nur Freude am Dummfrechen an und für sich.«
Das hatte ich gesucht, nicht gefunden und wieder vergessen: Diedrich Diederichsens Text zur Tagung »Heil dich doch selbst!« im Dezember `04, via Mbautes Furl. (Demnächst soll ja sein Buch über Kippenberger erscheinen; ein Wasserstand theoretischen Erzählens. Erster Artikel von DD auf den ich gestoßen bin vor 15 Jahren oder so: Kippenberger, gar nichts verstanden, kein Begriff, das ging immer so weiter; mittlerweile ist das eine Erzählung, die einen unaufhörlich, über bald mehrere Jahrzehnte, begleitet.)



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